sachverständig & kompetent

Künstliche Mineralfasern (KMF) sind ein Produkt aus mineralischen Rohstoffen (Silikatschmelze).

Als Fasertypen sind:

Steinwolle

Glaswollfasern

Keramikfasern

 

Spezialfasern

 

bestens bekannt und vielfältig in Isolationen und Dämmungen jeglicher Art verwendet worden.

Im Sinne der Technischen Regeln Gefahrstoffe sind alte Mineralwollen biopersistente, künstliche Mineralfasern nach  Gefahrstoffverordnung. Nach der TRGS 905 „Verzeichnis krebserzeugender, erbgutverändernder oder fortpflanzungsgefährdendere Stoffe“ sind die aus alter Mineralwolle freigesetzten Faserstäube als krebserzeugend zu bewerten. 

Bei KMF-Produkten die bis ca. 1979 hergestellt wurden (Einbaujahr kann ggf. abweichen) kann in der Regel von einem KI < 30 ausgegangen werden. Hier ist eine Analytik nicht unbedingt erforderlich, sie kann zur Verifizierung jedoch dienlich sein.

Für alte Mineralwollen gilt seit Juni 2000 das Herstellungs- und Verwendungsverbot nach Gefahrstoffverordnung. Bei Mineralwolle die vor 1996 eingebaute wurde, ist davon auszugehen, dass es sich um alte Mineralwolle handelt. 

Bei KMF-Produkten empfehlen wir eine Analytik zur Bestimmung des KI-Wertes.

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